Protokoll zum Thema: Der Mut zu sein
Inhaltsübersicht
- Die Auswirkungen innerer Konflikte auf den Organismus
- Zurück zu den Wurzeln
- Die Entfaltung neuer Möglichkeiten
Hallo, und willkommen zur Schnuppersitzung "Der Mut, authentisch
zu sein".
Wenn Sie zum ersten Mal an solch einer Sitzung teilnehmen, finden Sie viele Informationen im Seitenmenü. Beginnen Sie am besten mit den Antworten zu den häufigen Fragen unter Fernkurse-Verfahren
Die meisten der folgenden Affirmationen sind den Arbeitsunterlagen aus dem Holographischen Neustrukturieren (HR) entnommen, das Chloe Wordsworth entwickelt hat.
Die deutsche Sprache ist insofern kompliziert, als sie das Du und
Sie enthält. Beide Formen zu nutzen macht Texte unleserlich.
Für die Schnuppersitzung nutze ich das "Sie", für den Kurs
das "Du", da ich viele Teilnehmer kenne. Damit möchte ich
niemandem zu nahe treten. Dasselbe Problem ergibt sich für die
männlichen und weiblichen Formen. Ich verwende das
männliche als den Allgemeinfall. Damit ist keine Abwertung des
weiblichen verbunden. Der Begriff Partner umfaßt das ganze
Spektrum von Beziehungen, nicht nur eine intime Partnerschaft.
I. Thema der Sitzung
Ich spüre in mir nach, was für mich stimmt, gebe den
Stimmen in mir Raum, die sich über meine innere Wahrheit und
deren Konsequenzen empören, fürchten oder sie kritisch
beleuchten und treffe Entscheidungen, die ich gut halten und
integrieren kann
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II. Zusammenfassung
Unser Denken, Fühlen und Verhalten wird von Erfahrungsmustern
bestimmt, die bis auf die Geburt zurückgehen können und im
Laufe der Kindheit durch ähnlich Erfahrungen so bestärkt
und bestätigt werden, dass es uns vorkommt, als sei dies
die Wirklichkeit. Sie ist es nicht. Aber da uns diese negativen
Erfahrungen, überzeugungen und Gefühle in Fleisch und Blut
übergegangen sind, neigen wir dazu, sie auch als Erwachsene
herzustellen und sie damit zu verfestigen.
Das Thema dieser Sitzung weist auf einen inneren Konflikt zwischen
unseren Bedürfnissen und unserem Pflichtbewusstsein hin.
Konflikte, die wir nicht lösen können, erzeugen Spannungen
innerhalb des Organismus und können zu physischen Symptomen und
Krankheit führen, wenn der Stress über längere Zeit
besteht.
Wenn wir solch einen Konflikt lösen wollen, müssen wir
zuerst seine Elemente identifizieren. Wenn Sie dies ohne Begleitung
versuchen, kann es kompliziert werden, da die Elemente oft in Teilen
und Systemen des Körpers verankert sind, zu denen wir mit
unserem logischen Verstand keinen Zugang haben.
Das Bewußtmachen des Geflechts dieser Elemente ist ein
wichtiger Schritt zu ihrer Veränderung. Doch oft reicht dieser
Schritt nicht aus. Viele Menschen wissen heutzutage, welche Nahrung
oder welcher Sport ihnen guttun würde, und dennoch setzen sie
dieses Wissen nicht um. Wenn wir unsere Resonanz mit tieferliegenden
negativen Programmen verändern, eröffnen wir den Weg
für neue Einstellungen, Gefühle und Verhaltensweisen.
Dies mag Ihre Bereitwilligkeit erfordern, aus Erfahrung zu lernen
und Ihre Perspektive zu erweitern. Vielleicht brauchen Sie eine
kontinuierliche tägliche übungspraxis, um Ihr Energieniveau
anzuheben und Ihre Energie so ausrichten zu lernen, dass sie
konstruktiv auf Ihre Umwelt und Sie selbst einwirkt. Oder Sie
müssen die Welt aus dieser erweiterten Perspektive neu
erforschen und Einstellungen und Verhaltensweisen entwickeln, mit
denen Sie die Herausforderungen Ihres Lebens angemessen
bewältigen können, so dass Sie in innerem Frieden
leben.
Darauf arbeiten wir im Kurs hin. Diese Sitzung ist ein Anfang
dazu.
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III Die zugrundeliegende Struktur
1. Die Auswirkungen innerer Konflikte auf den Organismus
In dieser Sitzung geht es um einen Konflikt zwischen unseren
inneren Bedürfnissen und unserem Pflichtbewusstsein. Ein
scheinbarer Weg, diesen Konflikt zu lösen, liegt darin, unsere
Bedürfnisse zu unterdrücken oder zu leugnen.
Ich kann meine Bedürfnisse nicht zulassen, weil ich
nicht weiß, wie ich den Konflikt zwischen meinen
Bedürfnissen und meinen eigenen Anforderungen bewältigen
soll
Diese Strategie der Unterdrückung und Verleugnung zahlt sich
langfristig nicht aus, weil die unterdrückten Bedürfnisse
sich nicht nur in körperlichen Beschwerden äußern,
sondern auch unsere Gefühle und unser Denken
beeinträchtigen.
Auf der körperlichen Ebene wirkt sich der Konflikt aus
als:
Ich habe Magenschmerzen
Mein Herz schlägt schneller und härter
Auf der Gefühlsebene wirkt sich der Konflikt aus als:
Ich stagniere und fühle mich machtlos, schuldig,
wütend und verwirrt
Selbstmitleid
Auf der geistigen Ebene wirkt sich der Konflikt aus als:
Es fehlt mir in meinem Denken an Beweglichkeit
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2. Zurück zu den Wurzeln
Wie bereits gesagt, wird unser Denken, Fühlen und Verhalten
von Erfahrungsmustern bestimmt, die bis auf die Geburt
zurückgehen können und im Laufe der Kindheit durch
ähnlich Erfahrungen so bestärkt und bestätigt werden,
dass es uns vorkommt, als sei dies die Wirklichkeit.
Geburtserfahrungen
Die Wurzeln des Konfliktes reichen zurück bis zur Geburt, zu
Erfahrungen, die Sie entweder selbst gemacht haben oder die Ihnen von
der Mutter oder der Umwelt übermittelt wurden.. Selbst wenn Sie
keine Informationen über Ihre Geburt haben, mag Ihnen der eine
oder andere Satz bekannt vorkommen.
Ich verursache Schmerzen, wenn ich aus Beziehungen
weggehe
Ich fürchte, andere zu verletzen
Ich schäme mich über mich
Die frühen Jahre
Die zweite Wurzel liegt in den frühen Jahren zwischen 2 und
4. In dieser Zeit trifft der sich entfaltende Wille des Kindes auf
den elterlichen Willen. Der Verlauf dieser Zeitspanne prägt
wesentlich unsere Fähigkeit, authentisch zu sein. Das Kind muss
sein' Nein' erproben und üben, um seine Identität zu
entwickeln und abzugrenzen und ein Gleichgewicht finden zwischen
seinen eigenen Impulsen und Bedürfnissen und den
Bedürfnissen anderer, so dass es soziale Kompetenzen entwickeln
kann
Das ist keine leichte Aufgabe, und sein Ergebnis hängt davon
ab, wie stark das Kind versucht, seinen Willen durchzusetzen und wie
flexibel und einfühlsam die Erwachsenen darauf reagieren. Die
Erinnerungen der meisten Menschen an diese Zeit sind entweder
geprägt von Machtkämpfen und Wutanfällen oder
Rückzug und Resignation. Selten höre ich davon, dass
jemand diese Phase mit einem Gefühl der Richtigkeit, Anerkennung
und des kraftvollen ‚Zu-sich-stehens‘ bewältigt
hat.
Soweit die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist, dass wir
als Erwachsene heute die Möglichkeit haben, jene Bedingungen zu
verändern und ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln,
was auch die Fähigkeit einschließt, sensibel auf die
Bedürfnisse anderer zu reagieren.
Das kann gelingen, wenn wir das Geflecht an Gefühlen und
Glaubenssätzen identifizieren, das unsere negative Erfahrungen
am Leben erhält und sie durch die Resonanz mit positiven
Gefühlen und Glaubenssätzen ersetzen. Das, was in uns
lebendig ist, verwirklicht sich im außen.
Ein grundlegendes Lebensbedürfnis jener Zeit, das
nicht befriedigt wurde, ist
Selbstverwirklichung
Grundlegende Erfahrungen und damit verbundene Glaubenssätze
sind
- Wenn ich dem folge, was für mich stimmt, werde ich
bestraft, verlassen oder alleingelassen
- Ich überlebe dies nur, wenn ich meine innere Wahrheit
opfere
- Ich habe in mir nicht die Kraftquellen, um diese Situation
durchzustehen
Uns wurde gesagt:
Du hast zu viel Energie
Wenn wir diesen Satz hören, kommen verschiedene Gefühle
in uns auf
Ich reagiere gereizt, mürrisch, bitter und/oder
verletzt
Und wir meinen
Ich tauge zu nichts
Im Alter von zehn Jahren: Gefangen zwischen Pflicht und
Spielfreude
Dieses negative Geflecht von Gefühlen und Glaubenssätzen
wurde im Alter von zehn Jahren verstärkt. In dieser Zeit
erfuhren wir Druck von den Eltern, der Schule oder den
Klassenkameraden, gute Ergebnisse in der Schule zu erzielen und
gerieten damit in Konflikt mit unserem inneren Bedürfnis, zu
spielen und die Dinge nach unserer Lust zu erforschen. Aus dieser
Zeit der Anspannung und des Konflikts gibt es noch heute
Frustrationen und ängste, die unsere Reaktionen und unser
Verhalten als Erwachsene mitbestimmen
Ich möchte spielen und so viele Dinge tun, aber sie
lassen mich nicht
Unbefriedigt blieben die Bedürfnisse nach
Richtigkeit und Anerkennung
Wir reagierten auf der körperlichen Ebene mit Anspannung
Ich bin angespannt
Auf dem Gefühlsebene mit
- Unbehagen
- Einer pessimistischen Einstellung
- Der Angst, von anderen be- oder verurteilt zu werden
- Der Angst vor geschlossenen Räumen
- Der Angst, selbständig zu sein
- Und Furcht vor dem Altern
Auf der Verhaltensebene mit
Ungeduld<
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Dieses negative Geflecht von Gefühlen und Glaubenssätzen
schwächt unsere Kapazität, Energie zu halten und sie weise
und kraftvoll für Andere und uns einzusetzen. Stattdessen
blockieren wir unsere Gefühle so lange, bis sie sich Bahn
brechen und andere verletzen, oder wir wahren unsere Würde,
indem wir alles verleugnen, was uns weniger als gut aussehen
läßt.
- Ich verletze andere
- Ich leugne alles, was mich weniger als gut aussehen
läßt
- So fühle ich, also handele ich so
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3. Die Entfaltung neuer Möglichkeiten
Was also stattdessen?!? Wir haben die Möglichkeit, jene
Programme und Konditionierungen zu verändern. Dies mag Ihre
Bereitwilligkeit erfordern, aus Erfahrung zu lernen und Ihre
Perspektiven zu erweitern
- Ich lerne aus Erfahrung
- Ich sehe das Verhalten anderer in dem größeren
Zusammenhang meines Lernens, und ich schätze sie und
mich
- Ich denke und rede gut über Andere
- Ich denke und rede gut über mich
Vielleicht brauchen Sie eine kontinuierliche tägliche
übungspraxis, um Ihr Energieniveau anzuheben und Ihre Energie so
ausrichten zu lernen, das sie konstruktiv auf Ihre Umwelt und Sie
selbst einwirkt. Im Verlaufe des Kurses des Kurses stelle ich Ihnen
verschiedene Möglichkeiten dazu vor, da der Aufbau eines gut
gebauten ‚Flußbettes‘ für Ihre Energie Zeit
braucht.
In dieser Sitzung habe ich die Resonanz damit hergestellt,
dass Sie sich frei in allen Ebenen bewegen und das richtige
Gleichgewicht zwischen Arbeit und Spiel, zwischen Ihren
Bedürfnissen und den Bedürfnissen anderer finden
können.
- Ich bewege mich frei innerhalb der physischen, emotionalen
und geistigen Ebene
- Indem ich mit Freunden in neuen und interessanten Weisen
umgehe, werde ich selbstsicher, wissend, kraftvoll und
wahrhaftig
- Es ist in Ordnung, das zu fühlen und zu wollen, was
ich fühle und will, und zur gleichen Zeit kann ich die
Bedürfnisse und Gefühle anderer hören und
angemessen auf sie reagieren
- Ich erledige meine Pflichten in meinem eigenen Rhythmus.
Dabei wäge ich zwischen meinen Aufgaben und meinem
Spielbedürfnis so ab, dass ich mich dabei entspannt,
erfüllt und zutiefst befriedigt fühle
Vielleicht haben Sie auch Lust, die Welt aus dieser erweiterten
Perspektive neu zu erforschen und Einstellungen und Verhaltensweisen
zu entwickeln, mit denen Sie die Herausforderungen Ihres Lebens
angemessen bewältigen können, so dass Sie in innerem
Frieden leben.
- Ich folge meinem Impuls, die äußere und innere Welt
neu zu erforschen
- Ich bin anpassungsfähig
- Ich bin in Frieden mit meiner Umgebung und mir selbst
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IV. Anleitungen für konstruktive Lösungen
In diesem Abschnitt des Protokolls werden Sie während des
Seminars ein weites Spektrum an Vorschlägen und Techniken
finden. Sie sollen Ihnen helfen, ihr Energieniveau zu erhöhen,
Ihre überzeugungen und Einstellungen zu verändern, die
Resonanz mit positiven Haltungen und Gefühlen auch auf
organismischer Ebene herzustellen, innere und äußere
Konflikte anzugehen und Verhaltensweisen zu entwickeln, die Ihr Leben
erleichtern und bereichern. Die Vorschläge beziehen sich auf
alle Ebenen des Seins: die körperliche, emotionale, mentale und
geistige. Aus diesem Spektrum können sie sich diejenigen
wählen, die für Sie passen und sie in Ihrem eigenen Tempo
angehen.
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