Protokoll zum Thema Liebe - Lust oder Frust?
Inhaltsübersicht
- Die Polarität von Beziehungen
- Polarisierung durch Konflikte
- Gesunde Muster in Beziehungen
- Jahreszeitliche Einflüsse
Hallo, und willkommen zur Schnuppersitzung "Liebe – Lust
oder Frust?"
Wenn Sie zum ersten Mal an solch einer Sitzung teilnehmen, finden Sie viele Informationen im Seitenmenü. Beginnen Sie am besten mit den Antworten zu den häufigen Fragen unter Fernkurse-Verfahren
Die meisten der folgenden Affirmationen sind den Arbeitsunterlagen aus dem Holographischen Neustrukturieren (HR) entnommen, das Chloe Wordsworth entwickelt hat.
Die deutsche Sprache ist insofern kompliziert, als sie das Du und
Sie enthält. Beide Formen zu nutzen macht Texte unleserlich.
Für die Schnuppersitzung nutze ich das "Sie", für den Kurs
das "Du", da ich viele Teilnehmer kenne. Damit möchte ich
niemandem zu nahe treten. Dasselbe Problem ergibt sich für die
männlichen und weiblichen Formen. Ich verwende das
männliche als den Allgemeinfall. Damit ist keine Abwertung des
weiblichen verbunden. Der Begriff Partner umfaßt das ganze
Spektrum von Beziehungen, nicht nur eine intime Partnerschaft.
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Ich lebe meine Weiblichkeit/Männlichkeit in seiner ganzen
Fülle und erfreue mich an den Menschen, die mir Kraft, Freude,
Liebe und Erfüllung schenken und deren Leben ich
gleichermaßen bereichere
Wenn wir unsere Weiblichkeit und Männlichkeit in all ihren
vielfältigen und schönen Aspekten in unseren Beziehungen
leben und erfahren wollen, ist es wichtig, dass wir die
natürliche Polarität der Geschlechter in der Ordnung der
Liebe wiederherstellen.
Beziehungen zwischen den Geschlechtern sind polarer Natur, die
Polarität der weiblichen und männlichen Energie. Wir
schreiben sie in der Regel Frauen und Männern zu, doch haben wir
diese Polarität sowohl in uns als einzelne wie in
gleichgeschlechtlichen und gegengeschlechtlichen Beziehungen.
In dieser Frage gibt es viele Verwirrungen und
Mißverständnisse. Wir reagieren auf etablierte Stereotypen
von Mann und Frau und auf die sexuelle Unterdrückung der letzten
Jahrhunderte. Dies erzeugt intensive Gefühle der Frustration,
Enttäuschungen, Verwirrung und Widerwillen und Konflikte in den
Beziehungen Auf der Körperebene wirken sich diese Gefühle
und Konflikte als Herz-, Bauch und Kopfschmerzen aus.
Wir können den Frust überwinden, wenn wir die
natürliche Ordnung der Liebe wieder herstellen. Dazu müssen
wir die weibliche und männliche Energierolle in uns
stärken, unsere Fähigkeit erweitern, mit Konflikten
konstruktiv umzugehen und die Beziehung zu uns selber verbessern.
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Wir erfahren die Wirklichkeit in polaren Gegensätzen. Wir
erkennen den Tag, weil es die Nacht gibt, wissen um die Freude, weil
wir den Schmerz kennen, schätzen den Frieden aufgrund von
Kriegserfahrungen.
Die Spannung zwischen diesen beiden Polen ist das Leben. In der
Natur z.B. erzeugt die Spannung zwischen dem positiven und negativen
Pol Elektrizität. In Beziehungen liegt die Spannung
zwischen dem maskulinen und femininen Pol.
In unserem Organismus ebenso wie in unseren Beziehungen
fließt die maskuline Ladung aus dem Energiezentrum (Chakra) in
die Handlung, während der feminine Pol die Energie in das
Zentrum zur Aufladung zurückzieht. Wir alle haben beide Pole in
uns, ganz gleich, ob wir Männer oder Frauen sind. Wir sind
gesund und fühlen uns in unserer Haut und in unseren Beziehungen
wohl, wenn der Außen- und Innenfluß im Gleichgewicht
sind.
Wenn der Fluß auf der femininen Seite blockiert ist, kann
sich das in körperlichen Symptomen der linken Seite, der
Vorderseite oder der unteren Körperhälfte (Füße,
Beine und Becken) äußern. Eine Blockade des Flusses auf
der männlichen Seite äußert sich in Symptomen der
rechten Seite, des Rückens und des Oberkörpers, besonders
des Kopfes.
Wenn das Gleichgewicht gestört ist, gleicht die Natur die
Störung aus. Dies kann in zweierlei Weise geschehen. Schauen wir
uns dazu Beziehungen an.
Wenn ein Mann seine feminine Energie nach außen projiziert,
zieht er zum Ausgleich vermutlich eine Frau mit starker
männlicher Energie an, bleibt aber selber in seiner
männlichen Seite unerfüllt. Wenn ein Frau ihre maskuline
Energie nach außen projiziert, zieht sie zum Ausgleich
vermutlich einen ‘weichen’ Mann an und bleibt damit in
ihrer weiblichen Seite unerfüllt. Wenn beide ihre maskuline
Seite nach außen projizieren und sich anziehen, kommt es zu
Kampfbeziehungen.
Andererseits haben wir die Tendenz, das anzuziehen, was wir nach
außen projizieren. Wenn wir uns beispielsweise selber ablehnen,
ziehen wir vermutlich einen Partner an, der uns ablehnt, wenn wir uns
selber abwerten, einen Partner, der uns gering schätzt. Bei ‘Partner’
kann es sich um das gleiche oder das andere Geschlecht handeln. Wenn
ein Partner das gleiche Geschlecht hat wie wir, repräsentiert er
gewöhnlich die andere Seite der Polarität. Eine feminine
Frau zieht eine Frau mit männlichen Zügen an, ein femininer
Mann einen Mann mit männlichen Zügen und umgekehrt.
Wenn wir das Prinzip der Polarität richtig verstehen,
können wir die Spannung zwischen dem Maskulinen und Femininen
als eine Quelle der Kraft, Erfüllung und Vitalisierung nutzen
statt uns mit dem anderen zu streiten oder zu konkurrieren.
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In unserer Kultur wird die gesunde Spannung zwischen den
Geschlechtern vielerorts neutralisiert oder in unaufhebbare
Gegensätze verwandelt. Einen solchen Gegensatz drücken wir
als Entweder-Oder aus, während die Polarität Teil eines
einheitlichen Ganzen ist, das Sowohl-als-auch.
Beziehungen zwischen den Geschlechtern sind polare Beziehungen,
die Polarität der weiblichen und männlichen Energie. Wir
schreiben sie in der Regel Frauen und Männern zu, doch haben wir
diese Polarität sowohl in uns als einzelne wie in
gleichgeschlechtlichen und gegengeschlechtlichen Beziehungen. Deshalb
beziehe ich mich im folgenden auf die Energien und nicht auf die
Geschlechter. Um Mißverständnisse zu vermeiden, benutze
ich im folgenden die Begriffe weiblicher und männlicher
Energiepartner, die auf Mann und Frau und auf gleichgeschlechtliche
wie gegengeschlechtliche Beziehungen gleichermaßen zutreffen
können.
In der Beziehung zwischen den Geschlechtern gibt es viele
Verwirrungen und Mißverständnisse. Wir reagieren auf
etablierte Stereotypen von Mann und Frau und auf die sexuelle
Unterdrückung der letzten Jahrhunderte. Dies erzeugt intensive
Gefühle und Konflikte in den Beziehungen.
Unter den Gefühlen herrschen bei den Teilnehmern dieser
Sitzung Enttäuschungen, Verwirrung, Frustration, Stress und
Widerwillen vor. Auf der Körperebene zeigen sie sich als Herz-,
Bauch und Kopfschmerzen. Die Gefühle oder Schmerzen können
bis zur übelkeit und Brechreiz gehen.
Der vorherrschende Konfliktstil ist die Vermeidung von Konflikten
oder das Ausleben von ärger.
Ich fühle mich besser, wenn ich meinen ärger
ausdrücke, auch wenn es schmerzt
Nach solch einem Gefühlssturm fühle ich mich meinem Partner
näher und mehr verbunden.
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Angesichts der kulturellen Verwirrungen ist es wichtig, die
natürliche Ordnung und die natürlichen Grenzen zwischen
Mann und Frau wieder herzustellen. Da wir den Sinn dafür
vielerorts verloren haben, mögen einige der folgenden Passagen
ungewohnt sein. Nehmen Sie sich Zeit, darüber nachzudenken. Es
braucht Mut, um jenseits der kulturellen Programmierungen voll zu
unserer Weiblichkeit und Männlichkeit im Kontext der Ordnungen
der Liebe zu stehen.
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Stärkung der männlichen und weiblichen
Energierolle
Das weibliche braucht mehr männliche Energie
Ich ziehe männliche Energiepartner an, um meine weibliche
Energie voll leben zu können
Für das männliche Prinzip ist es wichtig zu lernen,
zuzuhören und auf die Bedürfnisse des weiblichen
einzugehen.
Ich höre zu, akzeptiere, würdige und ehre die
Gefühle meines weiblichen Energiepartners statt meine eigenen
in den Mittelpunkt zu stellen
Ich höre zu ohne den Zwang, meinem Partner gleich
Lösungen für schmerzhafte Gefühle anzubieten, wenn
er/sie sie äußert
Ich verstehe, dass mein weiblicher Energiepartner viel
Aufmerksamkeit braucht, bevor er/sie sich öffnen kann.
Beide Seiten brauchen die Flexibilität, männliche und
weibliche Energierollen je nach Situation zu tauschen
Wenn nötig, übernehmen wir die Energierolle des
anderen
Das heißt beispielsweise, das der weibliche Energiepartner
sagt: Ich habe da eine Idee, möchtest du sie hören? und der
männliche Energiepartner sagt: Möchtest Du hören, was
ich dazu fühle? Das mentale wird traditionell dem
männlichen Prinzip, das emotionale dem weiblichen Prinzip
zugeordnet.
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Stärkung unserer Fähigkeit, mit Konflikten
umzugehen
Wir haben unterschiedliche Persönlichkeiten, Erfahrungen und
Lebensstrategien. Von daher ist es eher die Ausnahme als die Regel,
wenn wir mit einem anderen Menschen im Einklang sind. Das ist
unproblematisch, wenn wir uns unserer selbst sicher sind. Dann
bedroht uns die Andersartigkeit des anderen nicht und wir können
ihn so lassen, wie er ist.
I stimme zu, nicht zuzustimmen
In manchen Familien konnten sich die Teilnehmer nur Gehör
verschaffen, wenn sie sich überschrien.
Ich vertraue darauf, dass ich gehört werde
Die Konsequenz war eine sich hochschraubende Spirale zunehmender
Aggression, bei der keiner mehr dem anderen wirklich zuhörte
Wenn ich das nächste Mal einen Konflikt habe,
spüre ich nach, was ich fühle und teile dies so mit,
dass mein Partner mich hören kann
Damit das klappt, müssen wir uns von den Erfahrungen der
Vergangenheit ein Stück weit lösen, so dass wir die
Quellen nutzen können, die wir heute zur Verfügung
haben
Heute habe ich die notwendigen Ressourcen, um solche
Situationen zu handhaben
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Stärkung der Beziehung zu uns selbst
Wenn wir mit unserem Leben oder uns selbst unzufrieden sind,
erwarten wir von unserem Partner, dass er die Lücken
füllt. In der Anfangsphase der Verliebtheit wird diese Erwartung
meist erfüllt, doch je mehr die Beziehung mit dem Alltag zurecht
kommen muß, umso häufiger tauchen die oben beschriebenen
Frustrationen und Konflikte auf.
Wenn unsere Grundbedürfnisse in der Kindheit nicht befriedigt
wurden, kompensieren wir, um genug Liebe und Aufmerksamkeit fürs
überleben zu bekommen. Die wichtigsten Kompensationen für
die Teilnehmer dieser Sitzung sind Fürsorge für andere,
Anpassung, Verleugnung und Härte Solche Haltungen werden
uns durch die Familie oft über viele Generationen
übermittelt. Sie nehmen uns Energie, so dass wir nicht
unser volles Potential entfalten können und die Beziehungen
entwickeln, die uns Freude und Erfüllung bringen.
Für andere sorgen
Für die ‘Helfer’ kann das Leben voller Krisen
sein, da Sympathie, die gegeben oder empfangen wird, als Ersatz
für Liebe dient. In solch einem Fall meinen wir, dass wir
keine Liebe bekommen, wenn das Leben glatt läuft
Ich werde geliebt, selbst wenn es mir gut geht und
alles glatt läuft
Anpassung
Viele lernen, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse und
Interessen aufgeben müssen, um Liebe und Aufmerksamkeit zu
erlangen. In früheren Zeiten war solch ein Anpassungsverhalten
den Frauen vorbehalten, doch treffen wir es heute auch bei vielen
Männern an.
Ich fühle mich sicher und geliebt, wenn ich zu
meinen Interessen und Bedürfnissen stehe
Härte:
Wir verhärten, wenn wir nur negative Zuwendung bekommen. Wir
wissen heute aus der Forschung, dass negative Zuwendung besser
ist als gar keine. Von daher stellen wir immer wieder Situationen
her, die uns diese negative Zuwendung garantieren.
Ich gedeihe durch positive Zuwendung und gehe
angemessen mit negativer Zuwendung um
Verleugnung
Wenn das Leben zu schmerzhaft erscheint, schalten wir die
Ereignisse aus unserem Bewußtsein aus. Damit schneiden wir uns
aber auch von der Liebe und Freude ab.
Es ist in Ordnung, meinen Schmerz zu spüren und
zugleich die Liebe und die Freude
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Wenn die Jahreszeiten wechseln, muß unser Organismus, der ja
Teil der Natur ist, sich den veränderten Bedingungen anpassen
und ein neues Gleichgewicht finden. Dieses Verständnis hat eine
lange Tradition in den östlichen medizinischen Systemen wie der
chinesischen Akupunktur oder der indischen Ayurvedischen Medizin. Sie
arbeiten mit einem Konzept von fünf Elementen, das allen
Erscheinungen des Lebens zugrunde liegt. Diese Elemente sind den
Jahreszeiten zugeordnet. Im Spätsommer muß das Element
Erde neu ausbalanciert werden.
Das Ungleichgewicht zeigt sich in unserem Leben zur Zeit darin,
dass wir für unsere Bedürfnisse nicht gut sorgen, sei
es im Denken, Fühlen oder in unseren Beziehungen.
Meine Gedanken kreisen immer um dasselbe und kommen zu
keinem Ergebnis
Ich sorge nicht gut für mich
Es fehlt an gutem Willen, um die Bedürfnisse beider Seiten
zu erfüllen
Um diesen jahreszeitlichen Einfluß zu neutralisieren und die
Polarität zwischen den Geschlechtern herzustellen, war
Atemarbeit und die Arbeit mit Tonfrequenzen während der Sitzung
notwendig. Am Ende der Sitzung war die Resonanz mit den positiven
Sätzen (in Fettdruck) hergestellt und die Resonanz mit den
negativen Sätzen aufgelöst.
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In diesem Abschnitt des Protokolls werden Sie während des
Seminars ein weites Spektrum an Vorschlägen und Techniken
finden. Sie sollen Ihnen helfen, die Ergebnisse der Sitzung in Ihren
Alltag zu integrieren.
Im einzelnen geht es dabei darum, Ihr Energieniveau zu
erhöhen, Ihre überzeugungen und Einstellungen zu
verändern, die Resonanz mit positiven Haltungen und
Gefühlen auch auf organismischer Ebene herzustellen, innere und
äußere Konflikte anzugehen und Verhaltensweisen zu
entwickeln, die Ihr Leben erleichtern und bereichern. Die
Vorschläge beziehen sich auf alle Ebenen Ihres Lebens: den
Körper, die Innenwelt, Gefühle, Denken, Handeln oder
Beziehungen. Aus diesem Spektrum können Sie sich diejenigen
Anleitungen wählen, die für Sie passen und sie in Ihrem
eigenen Tempo angehen.
Wenn Sie die vorgeschlagenen Lösungen in Ihrem täglichen
Leben anwenden, verankern Sie damit neue Perspektiven, Einstellungen,
Gefühle und Verhaltensweisen. Dadurch werden die negativen
Programme geschwächt und letztendlich aufgelöst. Dieser
Prozeß geschieht graduell. Dafür ist eine Serie von
Sitzungen notwendig, die ich im Rahmen dieser Fernkurse anbiete.
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